Im Alpenraum werden Bergschafe schon seit langer Zeit traditionell in unterschiedlichen Typen gezüchtet. Neben den häufigen reinweißen Tieren wurden so schon immer auch schwarze und braune Bergschafe gehalten, weil man deren Wolle für die Anfertigung von Trachtenkleidung brauchte. Die gescheckten Tiere die durch Zufall immer wieder auftraten betrachtete man dagegen als Sonderlinge. 

Man lies sie zwar in der Herde, setzte aber keine gescheckten Böcke für die Zucht ein, da die Wolle gescheckter Schafe als minderwertig galt. Für einheitliches Garn brauchte man nämlich die Wolle einfarbiger Schafe. Dennoch verschwanden die als rasseuntypisch abgestempelten Schecken niemals ganz aus den Beständen. Sie schafften es irgendwie die Jahrhunderte zu überdauern und blieben ein vertrauter Anblick in größeren Herden.

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→ Robert Jondalar / YouTube

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